INTERVIEW MIT MATT JONES

Wir haben den wohl freundlichsten Mountainbiker der Welt an den Bike Days getroffen. Matt Jones: kaum angekommen, direkt im Interview um mit uns über sein Leben zu plaudern.

Wann und wieso hast du mit Mountainbike angefangen?
Ich habe früh mit Mountainbike angefangen, aber noch früher mit BMX. Da war ich ungefähr acht Jahre alt. Nach einem Jahr habe ich es auch mit Skateboarden, Rollerbladen, Scooter und Wasserskifahren versucht. Eigentlich habe ich alles für ein paar Jahre ausprobiert. Als ich elf oder zwölf Jahre alt war, habe ich es wieder mit Mountainbike versucht. Eigentlich nur, weil ich jemanden in der Nachbarschaft zum Fahren hatte. Da war viel Glück im Spiel, hätte ich nicht jemanden in der Nähe gehabt, wäre ich nie wirklich zum Mountainbike gekommen. Du brauchst Anlagen wie Jumps, Pumptracks oder Skateparks um zu fahren, sonst kommst du nie wirklich rein. Ich hatte also grosses Glück, das in dem Alter gefunden zu haben. So wurde Mountainbike DAS Ding für mich.

Was hat sich geändert als du mit ungefähr 18 Jahren zum Profi wurdest?
Nicht viel. Dein Leben ändert sich nicht auf einen Schlag nur weil du Profi wirst und die Leute sehen dich auch nicht anders. Aber du fühlst dich, als wärst du auf einer Reise. Es braucht Fortschritt und du brauchst Ziele; du kannst es nicht mehr einfach nur zum Spass machen. Das ist ein bisschen komisch, weil ich genau wegen dem Spass begonnen und damit weitergemacht habe. Und dann hast du plötzlich die Tage, an denen es nicht mehr nur Spass machen kann, sondern du dich anstrengen und hart arbeiten musst. Manchmal musst du fahren, obwohl du keine Lust dazu hast, das ist die grosse Veränderung.

Du hast jetzt also einen grossen Druck?
Teilweise. Bevor ich an Wettbewerben teilgenommen habe ging es nur ums fahren. Wenn ich Bock auf 360 hatte konnte ich die ein Jahr lang machen. Jetzt kann ich nicht mehr nur 360 machen, ich muss auch 360 Double Tailwhips machen um Profi zu bleiben. Die machen mir zwar keine Freude, aber ich muss sie machen. Es gibt Dinge und Zwänge denen man Beachtung schenken und auf die man sich konzentrieren muss, aber schlussendlich macht’s immer noch Spass. Bis auf ein paar wenige Tage, die eben keinen Spass machen.

Kannst du davon leben?
Ja absolut.

Das ist aber eher eine Ausnahme, richtig?
Vermutlich. Ich hatte grosses Glück, keine Ahnung wieso. Ich komme gut über die Runden, andere Fahrer haben wohl Mühe damit. Du kannst definitiv davon leben. Ich denke du darfst nie aufgeben und musst herausfinden, was deine Sponsoren wollen.

Ist der Grossteil Preisgeld oder kommt es von den Sponsoren?
Sponsoren.

Was machst du nebst dem Fahren, um an der Spitze zu bleiben?
Nicht viel. Ich sehe viel Netflix, esse viele Burger und Hühnchen. Das Einzige was mich wirklich fit hält ist Shapen. Jumps zu bauen hat mich schon mein ganzes Leben lang genauso begeistert wie sie danach zu fahren. Manchmal fahre ich eine ganze Woche lang nicht, weil ich am shapen bin. Das ist ein gutes Fitnessprogramm. Von Fitnessstudios oder Diäten halte ich nicht viel um ehrlich zu sein. Unser Sport ist immer noch in einem Stadium, in dem regelmässiges Fahren ausreicht, um der Beste zu sein. Wir sind noch nicht so weit wie Sprinter oder Marathonläufer, denke ich. Es geht nur um Übung, Übung, Übung und Freude daran zu haben.

Ernährung ist also kein grosses Thema bei dir?
Ich bin mir dessen auf jeden Fall bewusst und will auch mehr Acht darauf geben. Ich bin nicht schlecht darin, aber ich plane meine Ernährung auch nicht. Wenn ich Lust habe, esse ich immer noch einen Burger, auch wenn das nicht das gesündeste ist. Ich gehe auch nicht jeden Tag zu McDonald’s, aber eben, einen Plan habe ich nicht.

Wie oft bist du noch zu Hause?
Im Winter sehr oft, im Sommer bin ich eigentlich jedes Wochenende weg. Etwa einmal pro Woche bin ich für ein paar Tage unterwegs. Ich bin sehr gerne zu Hause. Wenn ich reise, buche ich immer den frühst möglichen Flug zurück. Ich bin gut eingerichtet zu Hause. Ich habe gute Spots um zu fahren und Freunde die mitkommen, was sehr gut ist.

Machst du irgendwelche Wintersportarten?
Ich versuche jeden Winter eine Woche in Frankreich oder Whistler (Kanada) Ski zu fahren oder zu Snowboarden. In England kannst du das nicht wirklich, ausser oben im Norden, aber dort ist es scheisse.

Was machst du, wenn du nicht auf deinem Bike bist?
Videos über Autos anschauen oder an meinem eigenen rumschrauben. Ich liebe das. Ich bin ein richtiger Autofreak, ich liebe Autos.

Jemals über eine Karriere mit Autos nachgedacht, zum Beispiel Nascar Pilot zu werden?
Ich denke, wenn dein Hobby, deine Leidenschaft, zu deinem Job wird, ändert das vieles. Ich habe so viele tolle Athleten und Profis aus verschiedenen Sportarten kennengelernt. Sie alle sind begeistert von etwas Anderem. Mit Dany Riccardio, einem Formel 1 Piloten, habe ich sehr viel Zeit verbracht. Er steht total auf Bikes. Er will einfach alles über Bikes und Motocross wissen, für Autos interessiert er sich nicht gross. Wenn wir zusammen sprechen, will ich alles über Autos wissen und er alles über meine Bikes. Jeder hat seine Leidenschaft woanders. Wenn ich Nascar Pilot wäre, würde ich es nicht mehr lieben. Es wäre einfach wieder ein Job.

Hast du von Anfang an Unterstützung von den Leuten in deinem Umfeld erhalten, als du gesagt hast, du willst jetzt ein Profi Athlet werden?
Ich wollte eigentlich nie Profi werden. Ich habe mir immer Videos von Profis angesehen und sie bewundert. Es schien aber immer so unrealistisch, dass mir das auch mal passieren könnte. Es war ein ziemlich komischer Prozess. Ich bin einfach gefahren und dann war plötzlich Red Bull da und es wurde einfach immer besser. Die Unterstützung von Sponsoren war also immer da. Ich hab aber nie rumerzählt, dass ich jetzt Profi werden will, ich wollte nur viel fahren. Ich bin jeden Tag gefahren und habe Jumps gebaut und dann wurde es zu meinem Job, was sehr seltsam ist.

Was ist mit deiner Familie und Freunden?
Ja natürlich, sie fanden das super. Ich denke anfangs, haben sie nicht geglaubt, dass das eine Karriere sein kann, aber sie haben mich nie davon abgehalten. Sie glauben mir jetzt, dass es toll ist und dass ich das Richtige getan habe. Seinen Eltern zu sagen „ich will einfach mein Bike fahren“, ist aber schon hart.

Was gefällt dir am Fahren am besten?
Die Leute die du triffst. Ich hätte diese Leute ohne den Job nie getroffen. Das ist extrem cool.

Was ist dein Lieblingsspot?
Gorge Road Trails in Queensland Neuseeland.

Nicht gerade in der Nähe…
Nein, am anderen Ende der Welt. Ich liebe Trails. Alles was steil und glatt ist, vermutlich von BMXern gebaut, ist ein Traum. Keine Tricks, nur hohe Sprünge und Whips. Damit bin ich aufgewachsen.

Was ist denn das Besondere am Trail in Neuseeland?
Wie perfekt er aussieht und sich fahren lässt. Für mich ist das Aussehen sehr wichtig, da ich selbst so gerne shape. Ich schätze Leute, die einen extra Effort leisten um Jumps beeindruckend aussehen zu lassen, sehr.

Was ist dein Lieblingsevent?
Die Bike Days hier in Solothurn oder das Colorado Freeride Festival. Sie sind total verschieden. Eines ist ein Mountainbike Slopestyle Kurs in den Bergen, das andere sind Dirtjumps in der Stadt. Beide Events habe ich gewonnen, das spielt sicher auch eine Rolle. Ich liebe die Schweiz. Findet der Event an einem Ort statt den du magst und sind die Leute nett, wirst du ihn immer lieben. Die Bike Days sind sehr gut organisiert, der Kurs ist für jedermann gut und du kannst fantastische Tricks sehen. Wenn du etwas ausprobieren willst, hast du hier die Chance dazu, das ist das coole daran. Colorado war für mich der erste Geschmack eines grossen Slopestyle Kurs, ohne den Druck den du bei Crankworx hast.

“Durchdenken” oder “einfach loslegen”, welcher Typ bist du?
Durchdenken. Manchmal lege ich einfach los und es funktioniert. Du kannst so auf jeden Fall den Trick machen, aber du wirst wahrscheinlich stürzen. Ich visualisiere die Tricks gerne und überlege mir, wie sie sich anfühlen bevor ich sie mache. Ich denke gerne darüber nach und wenn ich sie dann mache, fühlt es sich echt an. Wie in meinem Video „Frames Of Mind“.

Irgendwelche grosse Projekte geplant in diesem Jahr?
Nein. Nur wieder versuchen richtig gut bei Contests zu sein. Ende Jahr werde ich mit einigen Red Bull Fahrern aus aller Welt einen Roadtrip durch England machen. Das wird genial. Das wollte ich schon immer machen, einfach einen richtigen Roadtrip mit den Jungs.

Wie wichtig ist Social Media für deine Karriere?
Für meine Karriere ist es sehr wichtig, unabhängig davon ob es das auch für mich privat ist. Wenn man eine Person des öffentlichen Lebens ist oder ein Profisportler in irgendeiner Sportart, dann ist Social Media ein grosser Teil davon, den man nicht ignorieren kann. Für mich war er riesig.

Verwaltest du deine Kanäle selbst?
Ja natürlich. Ich verwalte alles selbst. Ich fände es komisch, jemand anderem die Kontrolle darüber zu geben. Schliesslich bin das am Ende des Tages ich. Ich geniesse es aber auch. Ich steh drauf Youtube Videos zu machen. Damit habe ich erst kürzlich richtig angefangen. Ich lese gerne die Kommentare durch und sehe das Feedback der Zuschauer.

Woher holst du deine Inspiration?
Das ist eine schwierige Frage. Ich denke die kommt von den Videos die ich täglich geschaut habe, hauptsächlich von André Nekolnigy, einem BMX Fahrer namens Dane Searls, der leider vor einigen Jahren gestorben ist und Brandon Semenuk. Dane Searls wollte immer die krassesten Jumps machen, die je auf einem BMX gefahren wurden. Er war also der Typ der hoch hinaus wollte. André, der einen verrückten Stil hatte, ist immer sehr hoch gesprungen und hat massiv ausgedehnte Tricks gemacht und dann Semenuk, mit seinem grossartigen Stil und seinen technischen Tricks. Sie haben also alle drei sehr unterschiedliche Stile. Es gibt aber bei allen dreien Schwerpunkte, die ich gerne sehe. Sie haben aus mir wahrscheinlich den Fahrer gemacht, der ich heute bin.

Wer ist dein grösstes Vorbild?
Vermutlich Semenuk. Alles was er tut ist einfach Perfektion.

Welchen Rat würdest du einem Anfänger geben?
Mach was du liebst. Schau nicht was alle anderen machen oder glaube, so sein zu müssen wie sie. Wenn du einen bestimmten Trick, Jump oder Stil magst, mach das zu deinem Ding und bau deine Karriere darauf auf. Egal ob es eine einzigartige Ausführung eines Frontflips ist oder ob du einen Bunnyhop richtig hoch springen kannst. Wenn du dabei bleibst was du kennst, was du liebst und worin du richtig gut bist, wird etwas daraus werden. Viele Leute heutzutage wollen einfach die Tricks lernen, die die anderen machen und sind damit eigentlich immer ein Jahr hinter allen anderen. Wenn du also etwas einfach für dich selbst tust und damit die Messlatte selbst setzt, wirst du der Anführer sein, weil du derjenige bist, der liebt was er macht. Ich denke den Rat hätte ich meinem jüngeren Ich gegeben.

Hast du jemals Angst, wenn du auf deinem Bike bist?
Das ist schwer zu erklären. Natürlich bekomme ich manchmal Angst, aber ich denke das ist auch gut so. Nervös werde ich vor jedem Contest. Nicht weil ich Angst vor einem Sturz habe, aber weil ich es richtig machen will, da es ja auch wichtig ist. Wirklich Angst habe ich selten, dann würde ich ausserhalb meiner Fähigkeiten fahren. Wenn du Angst hast, solltest du nicht dort sein wo du gerade bist und machen, was du gerade machst. Ich bin also eher nervös als ängstlich.

Hast du je darüber nachgedacht aufzugeben?
Ja. Das habe ich in der Vergangenheit getan. Wieso weiss ich nicht, aber immer, wenn ich eine schwierige Phase hatte oder keine guten Resultate erzielt habe, habe ich darüber nachgedacht. Es waren entweder stetig schlechte Resultate, Zeiten in denen nichts so funktioniert hat wie es sollte, oder ich einfach keine Freude an dem hatte, was ich tat. Eines Tages war ich auf dem Weg an einen Contest. Im Flugzeug konnte ich kaum erwarten, dass alles vorbei ist und ich wieder nach Hause konnte. Das Resultat hat mich nicht interessiert, ich wollte nur nach Hause. Das hat aber nicht lange angehalten. In jeder Karriere, egal ob du in einem Büro arbeitest, ein Tänzer oder Sänger bist, wirst du gute und schlechte Monate haben. Ich bin aber dankbar, dass das bei mir nicht angehalten hat. Du brauchst diese schweren Zeiten um die guten geniessen zu können.

Hattest du jemals einen Plan B?
Ich wollte an der Universität Ingenieurwissenschaften studieren. Aber ich habe es fürs Fahren während drei Jahren immer wieder nach hinten verschoben. Dann habe ich mich dazu entschlossen beim Fahren zu bleiben. Ich hatte immer einen Plan B um einen guten und soliden Job zu haben, aber ich bin glücklich mit meinem jetzigen Job.

Was ist das Beeindruckendste, das du auf deinem Bike bisher gemacht hast?
Ich denke das Video, das ich letztes Jahr mit Red Bull gemacht habe (Frames Of Mind). Es war das Highlight von allem, worauf ich hingearbeitet habe. Es war meine Chance um kreativ zu sein und die Jumps für die Tricks zu bauen, die ich wollte. Es war die Chance der Welt zu zeigen, was mir am Fahren so gefällt.

Welchen Trick möchtest du noch lernen und wieso?
Ich möchte einen richtigen 1080 lernen. Kein Mountainbiker hat das bisher richtig hinbekommen. Nicholi macht den Twister, aber keiner hat bisher einfach drei Drehungen gemacht. BMXer können das und ich denke es ist an der Zeit, dass auch wir Mountainbiker das können.

Hast du es schon mal versucht?
Ja. Es ist schwer. Du brauchst einen grossen Jump. Es wird toll sein, das zu können.

Worauf bist du am meisten stolz?
Das weiss ich nicht. Ich denke darauf, einfach dabei zu bleiben was ich gerne tue und nicht sieben Tage die Woche in Foampits zu sein oder einen Monat lang auf einem Airbag zu üben. Wenn ich zu Hause bin, will ich Trails fahren und nicht viele Tricks machen. Wenn ich dann an einem Contest bin, muss ich alles geben. Ich mag diesen Kontrast. Also ich denke, ich bin stolz darauf, bei dem zu bleiben was ich am Fahren so liebe und trotzdem eine Karriere daraus machen zu können. Ich bin sicherlich nicht der Beste, wenn es um Tricks geht, eigentlich überhaupt nicht. Ich habe wohl von allen Profis die wenigsten Tricks auf Lager. Aber ich schaffe es trotzdem, gute Plätze zu erzielen.

Irgendwelche grosse Träume für die Zukunft?
Ein weiteres grosses Videoprojekt, das würde ich wirklich lieben. Ein verrücktes. Ich habe noch keine Ahnung was für eins, aber das letzte Projekt hat mir grossen Spass gemacht.

Wo siehst du dich in 5-10 Jahren?
Nach wie vor in der Bikeszene, immer noch mitten drin. Egal ob ich Slopestyle Wettbewerbe mache oder Videoprojekte. Keine Ahnung. Ich kann nicht zählen, wie viele tolle Leute ich kennengelernt habe und ich möchte in dieser Welt bleiben und mit coolen Leuten abhängen.

Irgendwelche letzte Worte?
Cheers.

Herzlichen Dank Matt Jones, dass du dir während einem Contest die Zeit für uns genommen hast. Wir wissen das sehr zu schätzen. Wir wünschen dir ein tolles Jahr und hoffentlich bis bald.

Profil
Name: Matt Jones
Alter: 23 Jahre
Herkunft: Aspley Guise, UK
Wohnort: Milton Keynes, UK
Beruf: MTB Fahrer
Sponsoren: Marin Bikes, Red Bull, Halo Wheels, FiveTen shoes, WD-40, TSG, Gusset Components, fox suspension, topeak tools

Mehr Informationen über Matt Jones auf: Facebook oder Youtube

We met one of the friendliest mountainbiker on the planet at Bike Days. Matt Jones: just arrived, straight into the interview to talk with us about his life.

Why and when did you start with mountainbiking?
I started early with mountainbiking but I started even earlier with BMX, probably when I was about eight years old. After one year I tried skateboarding, rollerblading, scooters, waterskiing. I basically tried everything for a few years. When I was eleven or twelve I got back to mountainbiking, just because there was someone near my house to ride. I think there was a lot of luck involved, cause if it wasn’t for that I would never have gotten into it. You need to have the facilities like jumps, a pumptrack or skatepark to ride, otherwise you’ll never get into it. So I was just lucky to found that at that age, and mountainbiking became THE thing.

What changed when you became pro when you were about 18?
Not a lot changed. Your life doesn’t suddenly change and people don’t see you differently. But you kind of feel like you’re on a journey. There needs to be progression and you need to have goals and targets and you can’t just having fun anymore. Which is a bit weird because we all started and kept doing it because it was fun. And then suddenly, there is an element of, some days can’t be fun cause you actually have to train and work hard. That’s the big change. Sometimes you have to ride and not just when you want to, which is a big change.

So, there’s a big pressure now?
Kind of. Before I did competitions I just rode, rode, rode. If I enjoyed 360 I could to them for a year. And now I can’t just do 360, I have to do 360 Double Tailwhips to stay a professional. I don’t find that fun but I have to do that. There are things and pressures you have to pay attention to and focus on but ultimately, it’s still fun. Just somedays that aren’t.

Can you make a living out of it?
Yes definitely.

But that’s more an exception, isn’t it?
Probably. I am really lucky, I don’t know why. I do alright and maybe other riders struggle. You can definitely make a living from it. I think you just need to not give up and figure out what your sponsors want.

Is the big part the prize money or the sponsors?
The sponsors.

Besides riding your bike, what do you do to stay at the top?
Not a lot. I watch a lot of Netflix, I eat a lot of burgers and chicken. I think the only thing I do which really keeps me fit is digging. For my whole life I enjoyed building jumps and digging just as much as riding them. Sometimes I won’t ride my bike for a whole week just keep digging every day. Which is still a really good exercise. But I’m not big into the gym or a healthy diet to be honest. I just think the sport is still at a stage where just riding a bike a lot is gonna make you the best. I don’t think we’re in the same place as sprinters or marathon runners. I think it’s just practice, practice, practice and enjoying that practice.

Nutrition isn’t a big topic for you then?
It’s something I’m definitely aware of and I want to be better. I’m not bad, but I’m not planning my nutrition and I will still eat a burger for dinner if I want to, even it’s not the best thing. I don’t just eat McDonald’s every day but I don’t have a plan.

How often are you at home?
In the winter I’m home a lot and in the summer I’m away pretty much every weekend. Like once a week I’m away for a few days. I actually really enjoy being home. When I go on trips I always book the earliest flight back just do get home as quick as possible. I’ve got a good setup. I’ve got places to ride and friends to ride with, which is good.

Do you do any winter sports?
I try to go skiing or snowboarding for one week every winter in France or Whistler (Canada). In the UK you can’t really do that, except up North, but it sucks there.

What do you do if you’re not on your bike?
Watch videos about cars and do things to my car. I really love that stuff. I’m a proper petrol head, I love cars.

Ever thought about a career with cars? Like Nascar racing or something like that?
I think whenever your hobby, your passion, becomes your job it definitely changes things. I’ve met so many amazing athletes and professionals from lots of different sports and they’re always more passionate about something else. I’ve hung out with Dany Riccardio quite a bit, who is a Red Bull Formula 1 racer, and he’s really into bikes. He just wants to know about bikes and motocross. He doesn’t care a lot about cars.
When I talk to him, I just wanna know about cars and he wants to know about my bikes. Everyone always has the passion elsewhere and I think if I would do Nascar, I wouldn’t love it anymore. It would just be a job again.

Did you get support from the people around you from the beginning, when you said, I wanna be a professional athlete now?
I never wanted to be a professional. I used to watch videos of the pro guys thinking it was amazing. But it seemed to be so unrealistic that it would ever happen to me. I just wanted to ride and then it just happened. It was a really weird process. I just kept doing it and Red Bull came along and it just got getting better and better. So, the support has always been there from the sponsors, but I never really went around saying I want to be a professional, I just wanted to ride a lot. I used to ride and dig every day and then it became my job, which is weird.

And your family and friends?
Yes for sure. They said it’s amazing. I think they didn’t believe it was a career, but they didn’t stop me doing it. I think they always just thought it’s not a real job. But now they believe me that it’s great and I’ve done the right thing. But it’s hard telling your parents “I just wanna ride my bike”.

What do you like most about riding?
The people you meet. I would never ever have bumped into the people that I’ve met. That’s really cool.

What’s your favorite riding spot?
Gorge Road Trails in Queensland New Zealand.

Not quite around the corner…
No, the exact opposite of the world. I love trails. Anything that’s steep and smooth, probably build by BMXers, is the dream. No tricks, just going high and doing whips. That’s what I grew up doing.

And what’s the special thing about the trail in New Zealand?
Just how perfect it looks and how perfect they ride. I think how they look is a big part for me cause I like digging so much. I appreciate people who do that extra bit to make jumps look really impressive.

What’s your favorite event?
Actually the Bike Days here or Colorado Freeride Festival. They’re both super different. One’s like mountain slopestyle and this is town dirtjumps. They’re both events that I’ve won, which makes a difference. But I love Switzerland. If the event is at a place that I like and the people are nice, you’re always gonna love it. The Bike Days are very well organized, the course is good for everyone and you see amazing tricks. If you wanna try something, you have the chance here, that’s what’s cool about this one. And Colorado was my first taste of a big slopestyle course without the pressure of Crankworx.

“Thinking it through” or “just do it”, which type are you?
Think it through. I sometimes do the “just do it” approach and it works. It makes you do the trick but you probably crash. I like to visualize things and think how it’s gonna feel before I do it. I like to think about it in my head and then it feels real when I do it. Like in my video “Frames Of Mind”.

Any big projects coming up this year?
No. Just trying to get back to do really good at contests. I’m doing a road trip around the UK at the end of the year with loads of Red Bull riders from around the world, which will be sick. It’s something I’ve always wanted to do. Just a proper road trip with the boys.

How important is social media for your career?
For my career it’s extremely important, whether or not it’s important for me. To be a public figure now, or to be a professional in any sport, I think social media is a massive part of that and you can’t ignore it. For me it has been huge.

Do you manage your channels on your own?
Yeah for sure. I manage everything myself. It would be weird to let someone else control it cause it’s us at the end of the day. But I enjoy it as well. I like making Youtube videos. It’s something I’ve got recently into. I like reading the comments, seeing the feedback, so I definitely enjoy it.

From where do you get your inspiration?
That’s a hard question. I think it comes from the videos I used to love watching every single day with André Nekolnigy, a BMX rider called Dane Searls who died a few years ago and Brandon Semenuk. Dane Searls just wanted to be on the biggest jumps ever ridden on a BMX and do huge tricks. He was the guy who went big. André who had a crazy style, went high and did really huge extended tricks and Semenuk was the guy with amazing style and technical tricks. So, they all three have different styles of riding. But there are key areas in all of that styles I love watching. They probably built the rider that I want to be from watching those guys.

Who’s your biggest idol?
Probably Semenuk. Everything he does is just perfection.

Which advice would you give to a rookie?
Do what you love. Don’t look at anything anyone else is doing and think you have to be like them. If you enjoy a certain trick, a certain jump, a certain style, make that your thing and build your whole career around that. Whether it’s a unique way of doing a Frontflip or you can bunnyhop really high. If you just stick to what you know, what you love, what you’re good at, something will come out of it. But a lot of people now just wanna learn the tricks that everyone else is doing and they’re always a year behind. So, if you just do something for yourself and set the benchmark yourself, you’ll be the leader then, cause you’re the one who loves that. I think that would be my advice to my younger self.

Are you ever scared while on your bike?
That’s hard to explain. For sure I get scared but I think that’s a good thing. I mean before a contest run I get nervous. Not because I’m afraid of a crash, but because I want it to work since it’s important. But I don’t really often feel scared, because then I would be riding outside of my ability. I think if you’re scared, you’re probably not supposed to be there, doing what you’re about to do. So I’m more nervous than scared.

Did you ever think about giving up?
Yeah. I have done it in the past. I don’t know why, it was always when I was in a rough patch, when I couldn’t get any good results. It was either just constant bad results, where nothing was working, or I just didn’t enjoy it. Someday I was flying to a contest. On the flight there I couldn’t wait for it to be over and be done with it. I didn’t care about how the result went. I just wanted to go home. That didn’t last for long. In anyone’s career, whether you work in an office or you’re a dancer or singer, you gonna have the good months and the bad months. I was just in a bad month. But I’m pleased I didn’t stuck with it. You need those rough patches to enjoy the good ones.

Did you ever have a plan b?
I was gonna go to university and study engineering. But I kept pushing it back for riding for about three years and then I said I’m gonna stick with riding. I always had a plan b to get a good job for sure, but I’m happy with my job.

What’s the most impressive thing you did on your bike?
I think the video I filmed with Red Bull last year (Frames Of Mind). It was my highlight of everything I’ve worked towards, because that was my chance to be creative and built features for the tricks I wanted to do. That was my chance to show the world what I like about riding.

Which trick would you like to learn and why?
I’d like to learn a proper 1080. Still no mountainbiker has ever done a real 1080. Nicholi does the Twister but no one has just done three spins. BMXers can do it and I think it’s time mountainbikers do it too. So, I think I wanna do one of them.

Have you already tried?
Yeah. It’s hard. You need a big jump. It’ll be good to do that.

What are you most proud about?
I don’t’ know. I think just sticking to what I enjoy and not be in the foampit seven days a week, not riding an airbag for a month. When I’m home I wanna ride trails and not do many tricks. Then I come to an event and I have to send it and I like that contrast. So I think I’m proud of sticking to what I love about riding but manage to make a career out of it. I’m definitely not the best guy at tricks, like not at all. I probably got the smallest trick bag of any pro mountainbiker. But I manage to make it work.

Any big dreams for the future?
Another big video. I’d love to do another one. A crazy one. I don’t know what yet, but I really enjoyed doing the project.

Where do you see yourself in 5-10 years?
Still in the bike world, still fully a part of it. Whether I’m doing slopestyle competitions or making videos. I don’t know. I can’t count how many cool people I’ve met and I wanna stay in that bubble, hanging out with cool guys.

Any last words?
Cheers.

Thank you very much Matt Jones for taking the time to talk with us during a contest. We really appreciate that. We wish you a good year and hope to see you soon.

Profile
Name: Matt Jones
Age: 23 years
Origin: Aspley Guise, UK
Currently living in: Milton Keynes, UK
Profession: MTB Rider
Sponsors: Marin Bikes, Red Bull, Halo Wheels, FiveTen shoes, WD-40, TSG, Gusset Components, fox suspension, topeak tools

More information about Matt Jones on: Facebook or Youtube

Von |2018-09-09T12:08:44+00:00September 9th, 2018|Dirt Jump, Interview|0 Kommentare

Hinterlassen Sie einen Kommentar